Geschichte:

Der Willys M38A1 ist der Nachfolger vom Willys M38, der wieder rum den Willys MB abgelöst hatte. Willys Overland wurde durch den bau des MB, der im 2. Weltkrieg eingesetzt wurde bekannt. Die Army wollte einen leichten, schnellen, geländegängigen und einfachen Jeep für die Truppe, um zügig von A nach B zu kommen.

Durch den Erfolg im 2. Weltkrieg entwickelte Willys Overland ihr Fahrzeuge weiter und der letzte in der Serie war der M38A1 der sich durch sein runderes Erscheinungsbild von den anderen abhob. Ihren letzten Einsatz hatte die M38A1 Serie im Vietnamkrieg (1965 - 1975), die dann durch den Ford Mutt 151 endgültig abgelöst wurde.

Von 1952 bis 1958 bestellt die Schweizer Armee rund 860 Stück dieser Fahrzeuge von Willys Overland. Diese wurden in de U.S.A. gefertigt und dann in Einzelteilen in die Schweiz geschickt. Dort wurden sie dann von der Schweizer Armee zusammengebaut mit ein paar wenigen Veränderungen. Die Schweizer Armee entfernte zum Beispiel den Haltegriff des Beifahrers und verschloss die Bodenaufnahme für die Lafette. Zum anderen wurden die "Black out" Leuchten versetzt und Blinker hin zugefügt. Auch der Tarnscheinwerfer würde durch einen anderen ersetzt.

Das mach diese 860 Stück der Schweizer Armee zu Einzelstücken von denen es nicht mehr viele gibt!

Der M38A1 ist mit einem Hurricane Vier-Zylinder-Reihenmotor mit 2,2 Liter Hubraum ausgestattet der 72 PS bringt. Da die Hinterachse mit 740 kg belastet werden konnte, war der M38A1 in der Lage schwere Bewaffnung aufzunehmen wie zum Beispiel eine rückstossfreie 110 mm Kanone.

Mit den entsprechenden Anbauteilen konnte der M38A1 auch durch tiefe Gewässer fahren da die Elektrik ab Werk Wasserdicht verbaut war.

Hersteller Willys Overland Inc. Toledo U.S.A.
Baujahr 1958
Leergewicht 1290 kg
Zul. Gesamtgewicht 2000 kg
Bodenfreiheit 23 cm
Bereifung 7.00 - 16"
Motor 4-Zylinder Reihenmotor, Benzin
Hubraum 2199 ccm
Leistung 72 PS/53 kW
max. Geschwindigkeit ca. 95 km/h
Verbrauch 100 km ca. 12-15 Liter
Tankinhalt ca. 64 Liter
Elektrik 24 Volt