Geschichte:

Nach dem Koreakrieg wollte die U.S. Army neue LKWs, da sie mit den damaligen 2,5 ton 6x6 Lastern von GMC nicht zufrieden waren. Zusammen mit Studebaker und Curtis Wright wurde Anfang der fünfziger Jahre der M34 entwickelt und gebaut. Dieser LKW war nur für den Truppentransport gedacht. Er hatte nur Einzelbereifung und durch die großen Reifen waren in der Pritsche Radkästen erforderlich. Ab 1955 wurde das Chassis M44 für den M34 weiterentwickelt und mit dem neuen Chassis M44A1 wurden bis Ende der siebziger Jahre gut 150.000 Exemplare in mehren Ausführungen gebaut.

Der M35A2C besaß, im Gegensatz zum M35A1 (Chassis M44A1), eine etwas längere Pritsche mit klappbaren Bordwänden. Zudem gab es noch den M36 mit einem längeren Radstand und einer 5182 mm langen Pritsche mit klappbaren Bordwänden. Die Version M36A1 hatte nur feste Bordwände. Der M36A2 baut auf dem Chassis M46A2 auf und verfügte wieder über die klappbaren Bordwände.

In erster Line sind die Cargo LKWs für den Truppen- und Materialtransport gedacht. Wurden aber auch mit speziellen Aufbauten gefertigt, wie zum Beispiel mit Funkkabinen oder als Tankfahrzeug.

Im M36A2 arbeitet ein Hercules Vielstoffmotor (MAN Lizenzbau) . Der Reihen-6-Zylinder Turbodiesel bringt 140PS und beschleunigt den Cargo Truck auf rund 55 Meilen in der Stunde. Die mit Druckluft zuschaltbare Vorderachse und das Untersetzungsgetriebe machen ihn auch im Gelände einsetzbar.  Durch den großen Lenkradius und der fehlenden Lenkunterstützung, sowie der enormen Länge, ist der REO für ungeübte schwer zu handhaben!

Hersteller Kaiser Jeep / REO
Baujahr 1967
Leergewicht 6400 kg
Zul. Gesamtgewicht 19000 kg
Bodenfreiheit ca. 40 cm
Bereifung 9.00 - 20"
Motor 6-Zylinder Reihenmotor, Turbo-Diesel
Hubraum 7800 ccm
Leistung 140 PS/103 kW
max. Geschwindigkeit ca. 85 km/h / 55 mp/h
Verbrauch 100 km ca. 20 Liter
Tankinhalt ca. 196 Liter
Elektrik 24 Volt